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I Aktuell

BLS-AED-Grundkurs - Weiterbildung in der KIESWERK AADORF AG

Es kann jeden treffen! Sie, Ihre Angehörige, Ihre Freunde, Ihre Arbeitskollegen... Bei einem Herzstillstand zählt jede Minute. Wird nicht so

Ferienspass Aadorf 2012

Getreu dem Motto "Kinder sind unsere Zukunft" beteiligt sich die KIESWERK AADORF AG auch 2012 wieder am Aadorfer Ferien(s)pass der

I Kiesabbau

Der Kiesabbau erfolgt im Trockenabbau mit Pneulader ab Wand nach geplanten und bewilligten Abbau- und Verkehrslinienplänen, unter Einhaltung der vorgegebenen Grenzabstände, Böschungsneigungen und Abbaukoten. Parzellenweisen Freigaben.

Um den Anforderungen des Naturschutzes gerecht zu werden, können kurzfristig Umdispositionen vorgenommen werden (z.B. Schutz von Vogelnistplätzen etc.).

Der anfallende Humus wird vorwiegend sauber der Zwischendeponie zugeführt oder direkt für die Rekultivierung verwendet.

Der Kies ab Wand wird umweltschonend über Förderbänder in den Bereich der Kiesaufbereitung transportiert, gewaschen und trocken oder nass nach Komponenten ausgesiebt. Die Produktion richtet sich nach den Aufträgen sowie der notwenigen Lagerhaltung für Kiesverkauf und Betonherstellung.

In der Grube "Tuttwil" wird hartes Nagelfluhkies mit grossem Hydraulik-Bagger abgebaut, welches vorwiegend - nach vorheriger Aufbereitung - für den Strassenbau Verwendung findet

Kiesabbau in der Grube Tuttwil
Kiesabbau in der Grube Tuttwil
Kiesabbau in der Grube Aadorf
Kiesabbau in der Grube Aadorf
Abdeckarbeiten in der Grube Aadorf
Abdeckarbeiten in der Grube Aadorf

I Wo kommt Kies her?

Kies ist der Verwitterungsschutt der Alpen. Die Steine und Blöcke wurden von den vorrückenden Gletschern zermahlen, von den Schmelzwässern und Flüssen ins Alpenvorland transportiert und abgelagert. Sie bilden die heutigen Sand- und Kiesvorkommen des schweizerischen Mittellandes.

I Was ist Kies?

Unsere natürlichen Kiesvorkommen sind ein Korngrössengemisch von Kies, Sand und Feinanteilen; sie werden geologisch als Schotter bezeichnet. Die Kiesfraktion dieser Schotterablagerungen ist meistens gut gerundetes Geröll. Dieses Geröll bildet das Gerüst des Schotters, wobei die Hohlräume ganz oder teilweise mit Sand und Feinanteilen ausgefüllt sind. In den Kiesgruben beobachten wir diese Schotter, vermischt mit Sand und Silt als fluviatile (von Flüssen geschüttete) Ablagerungen. Die Wechsellagerung der Schotter und Sande hängt mit der Wasserführung des einstigen Flusses und dessen Lauf zusammen.

Schräggeschichtete Schotter können zum Beispiel als Ablagerungen eines Flusses gedeutet werden, der in einen lokalen See mündete (schräggeschichtete Deltaschotter). Darüber können horizontal geschichtete Schotter mit Sandlinsen folgen und häufig werden diese Komplexe von Moränenmaterial der letzten Vergletscherung überdeckt. Je nachdem, wie gletschernah eine Schotterablagerung gebildet worden ist, sind die Kieskomponenten schlechter oder besser gerundet und der Gehalt an Feinanteilen ist entsprechend kleiner oder grösser.

I Wie entsteht Kies?

Im Gebirge werden die Felswände tagsüber durch die Sonne erwärmt. In der Nacht gefriert das in Spalten und Ritzen eingedrungene Wasser und sprengt das Gestein. So entstehen Schutthalden, wie sie am Fuss von Felswänden überall anzutreffen sind. Während zehntausenden von Jahren haben Wasser und Eis diesen Gesteinschutt bearbeitet. Die während den Eiszeiten mehrmals vorrückenden Gletscher schoben und schürften riesige Geröllmassen ins Alpenvorland und türmten sie vor den Gletscherzungen zu gewaltigen Moränenwällen auf. Die Schmelzwasser lagerten das Moränenmaterial um, rissen Steine und Blöcke mit und transportierten diese Fracht kilometerweit in die Niederungen. Dabei wurden die Gesteinsbruchstücke, ihrer Härte entsprechend zerkleinert, gerundet und sortiert.

Mit zunehmender Entferung vom Entstehungsort des Gesteinsschuttes, nimmt die Kraft des Transportmittels ab und es kommt schliesslich zur Ablagerung der Gesteine. Diese Ablagerungen bilden heute die mächtigen Schotterfüllungen unserer Täler.

I Geologie einer Kiesgrube

Geologie einer Kiesgrube
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